Unter die Erde und zurück
19 09 2010Was wir gestern nicht geschafft hatten, haben wir heute nachgeholt: die Abbey Caves! Ohne Führer und ohne richtige Ausrüstung ist das schon eine Herausforderung, aber Torsten hat schon einige Erfahrung mit dem Klettern, deswegen haben wir uns da irgendwie durchgeschlagen. Ich und Franzi haben uns nur in die erste Höhle und den Anfang der zweiten getraut, danach wurde es einfach zu nass und dafür hab ich einfach keine vernünftigen Schuhe. Dreckig genug bin ich aber trotzdem geworden, es war teilweise ganz schön krass in der Höhle. Für Anfänger ist das ja eigentlich überhaupt nichts und alleine kann man das sowieso nicht machen, aber so zu viert war das schon ganz lustig.
Aber am besten war sowieso der Moment, als wir in der Höhle festen Halt hatten und das Licht komplett ausgemacht haben. Man hat nur noch das Wasser rauschen gehört und die Decke war mit Glühwürmchen übersät – magisch!
Mit Fotos lässt sich sowieso nicht einmal annähernd festhalten, wie schön es hier ist und in einer stockdüsteren Höhle schon einmal gar nicht…
Die Jungs haben auch noch die anderen beiden Höhlen durchquert und sich für den Fall der Fälle sogar Schwimmzeug eingepackt, aber gebraucht haben die beiden das dann doch nicht – den Aalen sind die beiden trotzdem begegnet. Für mich war das nur ein Grund mehr nicht in die anderen Höhlen zu gehen. Aber das Wichtigste hatte ich ja gesehen und den Moment kann mir keiner mehr wegnehmen 🙂
Danach hieß es auch schon wieder Bye-Bye und mit dem Auto weiter zu meinen Wwoof-Hosts. Ich hab mir aber den Umweg über die Ostküste – Tutukaka-Coast – erlaubt. Von der hab ich dann an sich nicht soviel gesehen, der Ort war schon vorbei eh ich überhaupt begriffen habe, dass ich da war. Dafür hab ich kurz bei der Sandy Bay angehalten, die sich jetzt nicht soo sehr von anderen Stränden unterschieden hat. Dafür war die Straße ganz schön krass, immer kurvig, immer bergauf und –ab, da soll echt mal einer klar kommen! Dafür hat es aber irgendwie Spaß gemacht dort entlang zu fahren, die Umgebung hat die Anstrengung echt wett gemacht, so etwas findest du in Deutschland nicht… Von den unendlich vielen Stränden mal ganz abgesehen 😉
Der Highway dagegen war natürlich endslangweilig und überhaupt nicht schön… ich sollte mich vielleicht darauf einstellen mehr Landstraßen zu fahren, das lohnt sich einfach viel mehr, als immer den Highway. Nur wenn es schnell gehen soll geht es einfach nicht anders.
Meine Host-Familie scheint ganz nett zu sein, lustig sind sie aber auf jeden Fall 🙂 Nur der Weltatlas scheint nicht ganz auf dem neusten Stand zu sein, Deutschland war darauf jedenfalls noch geteilt. Was mich hier erwartet weiß ich noch nicht ganz… Nur die ganzen Spinnen sind etwas gewöhnungsbedürftig, besonders auf der Toilette sind die riesig, weil die oben offen ist! Das ist hier im Prinzip alles selbst gebaut, ganz schön, aber auch etwas kalt und halt sehr… natürlich, mit Spinnen und allem >.<
Ich merke schon, dass ich absolut nicht hinterher komme mit dem Hochladen… Deswegen werden dann wohl immer mehrere auf einmal kommen oder so 🙂


